Mippi und der fliegende Edelstein

Mippi und der fliegende Edelstein

 Der Eisvogel 
(Alcedo atthis)

 2009 Vogel des Jahres

Ob  Fischteiche, Flüsse oder Kanäle, er liebt klares Gewässer.
Auf seinem Speiseplan stehen kleine Frösche, Fische, Kaulquappen, kleine Molche,  und andere wirbellose Tiere. Auf der Jagd ist ihm sein besonders guter Sehsinn sehr hilfreich.

Er gräbt eine 50cm bis 100 cm lange Röhre in Steilwänden zumeist schnell fließender Gewässer.

Das Gelege bestegt aus  5 bis 9 Eiern und wird etwa 21 Tage von beiden Eltern bebrütet. 

Zu seinen Feinden gehören  Waschbären, Wiesel, Füchse, Marder, Raub- und Greifvögel, wie zum Beispiel der Sperber, und andere Jäger, die  kleine Vögel fressen.

Wegen den Schadstoffbelastung und Begradigung von Flüssen bleibt ihm leider immer weniger Platz.

Wie gewinnt der Eisvogel das Herz seiner Partnerin?

Wusstet ihr, dass die Eltern etwa die 100 Fische am Tag fangen müssen, damit die ganze Familie satt wird?

Trotz des Hungers, warten die Jungen geduldig und übergeben ihren Platz dem nächsten Geschwister, wenn sie einen Fisch erhalten haben.

Warum ist baden und Gefiederpflege für diese Vögelchen so wichtig?

Das alles  und viel mehr erfahrt ihr  kindergerecht erzählt aus dem Märchen „Mippi und der fliegende Edelstein“

Auszug aus dem Märchen „Mippi und Pinselohr“

 

Es ist ein herrlicher Morgen. Mippi und Nirello sitzen am Flussufer und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Sie beobachten die leichten Wellen an der langsam fließenden Wasseroberfläche. Auf einem Ast über ihren Köpfen ruhen zwei kleine Vögelchen. Mippi bewundert ihr wunderschönes blaues Federkleid. Im Sonnenschein glitzert es wie ein Edelstein.

„Oh, wie ruhig es hier ist“, sagt das Elfchen.

„Oder doch nicht“, Mippi zieht seinen Kopf ein.

Einer der kleinen Vögel zischt an ihm vorbei und schwupps taucht er wieder im Wasser unter. Nach ein paar Sekunden taucht er wieder auf und hält einen kleinen Fisch im Schnabel, mit dem er rasch zurück auf den Baum fliegt.

„Hast du es gesehen? Was war das?“, fragt Mippi seinen Freund.

„O toll! Sie hat das Geschenk angenommen!“, freut der Feenjunge sich.

„Was redest du da? Ich habe dich etwas gefragt!“, regt Mippi sich auf.

„Nun, beruhige dich mal!“, besänftigt Nirello ihn und legt seine Hand auf die Schulter seines Freundes.

„Es ist gerade etwas Schönes passiert. Das sind Eisvögel. Der junge Vogel schenkt seiner Auserwählten einen Fisch. Wenn sie ihn annimmt, dann werden sie ein Paar und bekommen bald kleine Eisvögel.

„Schau!“, er zeigte in Richtung der Steilwand. „Sie graben schon ihre Brutröhre. Bald legen sie die ersten Eier.“

„Oh, ich würde so gerne die kleinen Vögelchen sehen“, wünscht sich Mippi.

„Das wirst du“, verspricht Nirello.

Nach drei Wochen ist es so weit. Die beiden Freunde stehen auf dem Ast, der sich über die Brutröhre streckt. Langsam steigen sie hinein.

Obwohl sie klein sind, müssen sie sich trotzdem ein wenig bücken.

„Hallo Immi“, grüßt Nirello die Eisvogelmama. „Mein Freund Mippi möchte euch kennenlernen.“

„Schön, dass ihr da seid! Unsere Kleinen sind vor kurzem geschlüpft. Sie haben ständig Hunger. Da sind helfende Hände gerne gesehen“, Issu zwinkert Nirello zu.

„Oh, die sind ja winzig“, freut sich Mippi. „Schau mal, sie sind ganz nackt.“

„Ja, das erste Federkleidchen haben sie erst, wenn sie 9-10 Tage alt sind. Dann öffnen sie auch erst ihre Augen“, sagt Immi „So lange bleiben wir bei ihnen, um sie zu wärmen.“

Der Eisvogelpapa kommt gerade nach Hause. Er bringt ein Fischchen und gibt ihn dem ersten Jungen. Der schnappt schnell zu und das Essen verschwindet in seinem Schnabel. Noch sechs weitere hungrige Küken strecken ihm ihre kleinen Köpfe entgegen.

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